­čöČ Biologie/Chemie ­čž¬

­čĹő Vorstellung

Die Fachkonferenz Biologie/Chemie besteht aus:
  • Martina R├Âhling (Vorsitzende)
  • Yvonne B├Âttger
  • Dr. Uta Purgahn
  • Alexander R├╝bsam
­čôž biologie(at)asgspez.de, chemie(at)asgspez.de

­čôľ Inhalte:

ÔÇ×Noch ein bisschen Salz zur Suppe?ÔÇť ÔÇô Besonderheiten des Biologie- und Chemieunterrichts an der Spezi

Wir kochen auch nur mit WasserÔÇŽ

Der f├╝r Th├╝ringen festgeschriebene Bildungsplan gilt auch f├╝r Spezis uneingeschr├Ąnkt und ist umzusetzen. Prim├Ąres Ziel allen unseres Handelns ist darum die optimale Vorbereitung unserer Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler auf die zentral gestellten Abiturpr├╝fungen und die Studierf├Ąhigkeit.

ÔÇŽund wollen doch F├╝nf-Sterne-K├Âche sein.

Wir arbeiten nach einer etwas aufgestockten Stundentafel (z.B. 5 Wochenstunden Chemie-und Biologieunterricht in Klassen 9 und 10). Unsere auf 20 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler begrenzte Klassengr├Â├če erm├Âglicht ein homogenes Lernumfeld naturwissenschaftlich interessierter Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler. Dabei muss nicht jeder oder jede f├╝r Chemie oder Biologie ÔÇ×brennenÔÇť, aber logische Denkweisen eines Mathematikers, der physikalische Blick auf die Dinge oder Lust auf informationstechnische Aufarbeitung von Daten sind ├╝beraus willkommen, bereichern den Diskurs und erm├Âglichen den Blick ├╝ber den ÔÇ×TellerrandÔÇť. So lassen wir uns von der Begeisterung unserer Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler gern anstecken.

Wir nehmen jeden Sch├╝ler, jede Sch├╝lerin in den Blick. Unsere Neuntkl├Ąssler kommen mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, mal top, mal nach vielem Unterrichtsausfall eher weniger gut. Darum setzen wir alles daran, diese Unterschiede auszumerzen und allen eine Basis zu geben, auf der wir aufbauen k├Ânnen.

An uns wichtigen Stellen ÔÇ×sattelnÔÇť wir Fachwissen zum Bildungsplan auf. Ein Beispiel aus der Chemie: Wir starten mit dem Atombau, erfassen Aussagen aus der Stellung der Elemente im PSE. Dass es Haupt- und Nebengruppen gibt, sagen wir nicht einfach nur an, sondern wollen es den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern mit den Grundlagen der Orbitaltheorie erfahrbar machen. Wir wagen damit einen Schritt ├╝ber das in Klasse 9 Vorgeschriebene hinaus und schaffen die Basis f├╝r ein Verst├Ąndnis des Reaktionsverhaltens von Elementen. Das ist ein fachliches Vertiefen im Sinne von Besser-Verstehbar-Machen. Nicht die F├╝lle an Lehrstoff macht unserer ├ťberzeugung nach den kundigen Biologen und Chemiker aus, sondern die Tiefe.

Das iPad ist uns eine Unterst├╝tzung. Es ist ein sinnvolles Werkzeug zur Dokumentation, Recherche, f├╝r Gruppenarbeit und Pr├Ąsentation. Als Naturwissenschaftler ist unser unterrichtliches Zentrum das Experiment und wo immer es sich anbietet: das eigene Beobachten und Erleben im Sch├╝lerexperiment.

Folgende Instrumente zur Begabungsf├Ârderung erg├Ąnzen den unterrichtlichen Ansatz:

  • der in Klasse 9 und 10 angebotene wahlobligatorische Unterricht (woU), zweist├╝ndig und ohne Notengebung, nach freier Einwahl (besonderes Augenmerk hier: die Experimentierf├Ąhigkeit, die Vorbereitung auf Olympiaden und Wettbewerbe aller Art, Projektunterricht, Exkursionen)
  • das Leistungszentrum f├╝r besonders Interessierte (hier: Mentoring mit betreuender Fachkraft als Coach, Pers├Ânlichkeitsentwicklung, Heranf├╝hren an Fachliteratur)
  • der fach├╝bergreifende Grundkurs Biochemie in Klasse 11 und 12 (f├╝r angehende Mediziner eine gro├če Hilfe, wie uns Ehemalige r├╝ckmeldeten; den Lehrplan hierf├╝r haben wir selbst erarbeitet, umfassend u.a. Naturstoffe, Spektroskopische Methoden, Enzymkinetik)
  • Enrichment-Angebote: die Betreuung von Projektarbeiten f├╝r Wettbewerbe und f├╝r das Seminarfach (hier oft in Kooperation mit externen Forschungseinrichtungen in Erfurt und Umgebung, den Sch├╝lerforschungszentren oder Firmen)


­čąç Wettbewerbe und Projekte

ÔÇ×Erfolg ist ein Kaktus, man kann sich nicht darauf ausruhen.ÔÇť (Quelle unbekannt)

Platzierungen beim Bundeswettbewerb Jugend forscht und Mitgliedschaften in den deutschen Mannschaften bei den internationalen Wettbewerben in Biologie (IBO), Chemie (IChO), der Europ├ĄischenScienceolympiade (EUSO) und der JuniorScienceolympiade (IJSO) haben Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler von uns in den letzten zehn Jahren nach Changwon, Washington, Mendoza, Kopenhagen, Br├╝ssel, Los Angeles, Murcia, Pathom, Tiblisi, Prag, Tartu, Yokohama, Tokio und Phoenix gef├╝hrt. Welche gro├če Anerkennung und Motivation f├╝r unsere Talentf├Ârderung! Dabei muss es nicht immer ein solcher Superlativ sein. Wenn Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler mit Freude bei der Sache sind und sich mit Ideen und Fragen einbringen, und sei es schlicht im Unterricht, dann ist ganz viel erreicht, dann kann daraus mit der Zeit mehr werden.